Pluriversum

Universum hieß es früher, nun denken wir in der globalen Welt weiter, was auch vor der Kolonialisierung an anderen Denkweisen und Kulturen, Gemeinschafts-Ordnungen und Religionen existierte, was Anthropologen wie David Graeber und David Wengrow in Anfänge beschreiben

Pluriversum

http://www.agspak.de/pluriversum als Buch für 15.- oder als PDF gegen Spende

Pluriversum Ein Lexikon des Guten Lebens für alle Herausgegeben von Ashish Kothari - Ariel Salleh - Arturo Escobar - Federico Demaria - Alberto Acostav - AG SPAK Bücher - Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise

Gewidmet all jenen, die für das Pluriversum kämpfen, indem sie sich gegen Ungerechtigkeit wehren und nach Wegen suchen, in Harmonie mit der Natur zu leben.

* Um einen Atemzug auszudrücken, * schrieben sie einen Vers. * Um einen Wandel voranzutreiben, rezitierten * sie einen Vers. * Um Ungerechtigkeiten zu beseitigen, sangen sie einen Vers. * Alle Verse sind in diesem Buch versammelt, * das wie eine kosmologische Abhandlung * den Ursprung einer möglichen Zukunft erklärt: * eine Summe von Versen, ein Pluriversum.

Gustavo Duch, katalanischer Schriftsteller, Aktivist für Ernährungssouveränität, lernender Gärtner.

Nachwort von Elisabeth Voß: Das Buch Pluriverse – A Post-Development Dictionary erschien zuerst 2019 auf englisch in Indien. Seither geht es in vielen Sprachen um die Welt, und jede Ausgabe wird ihre eigene Geschichte haben. …

https://www.postwachstum.de/pluriversum-hoffnungsvolle-stimmen-aus-aller-welt-20230921

Zur Entstehung des Buches:

Buen Vivir, Degrowth and Ecological Swaraj: Alternatives to sustainable development and the Green Economy, wurde Ende 2014 in der Zeitschrift Development veröffentlicht.

Svarag aus Indien - mit Ashish Kothari, ein bemerkenswerter Intellektueller und Aktivist aus Indien, Alberto Acosta zum Guten Leben (Buen Vivir) auf der Konferenz im September 2014 bei einem großen internationalen Treffen zum Thema  Degrowth in Leipzig mit Federico Demaria, einem Universitätsprofessor, der sofort von der Idee begeistert war. Erste gemeinsame Artikel entstanden. Dazu kamen Ariel Salleh, eine renommierte australische Ökofeministin, und Arturo Escobar, einer der klarsten lateinamerikanischen Denker kolumbianischer Herkunft, hatten sich diesem Abenteuer angeschlossen. Im Café eines Klosters, das für diese Art von Treffen geeignet war, umgeben von einigen katalanischen Freund*innen, wurde das Grundgerüst des Buches fertiggestellt: 2017 in Barcelona mit Federico Demaria, in Italien geboren, lebt dort -

Wir beginnen mit dem Thema der Entwicklung und ihrer Krisen, mit Texten, die globale Erfahrungen aus Afrika, Nord- und Südamerika, Asien, Europa und Ozeanien vorstellen.

In einem zweiten Abschnitt erörtern wir die unserer Meinung nach falschen oder reformistischen Lösungen, wie die grüne Wirtschaft oder das Geo-Engineering. Wir beschließen das Buch mit dem umfangreichsten Abschnitt, der die Tür zum Pluriversum der Völker öffnet, in dem wir etwa achtzig transformative Alternativen zusammenstellen, wobei wir darauf hinweisen, dass diese nur einen Bruchteil der Vielzahl von Aktivitäten darstellen, die auf dem gesamten Planeten andere Welten schaffen.

Minga: Zusammenkunft zur gemeinsamen freiwilligen Arbeit.

So hat es dieses selbstgemachte Buch in Form einer pluriversalen Minga geschafft, 120 Autor*innen aus allen Kontinenten zusammenzubringen. Es enthält 110 Artikel, die uns dazu einladen, das Pluriversum zu diskutieren und zu errichten.

Pluriversum – eine Utopie im Aufbruch

Auch die Stimme der Natur findet auf diesen Seiten ihren Platz. Es ist offensichtlich, dass sich der Mensch in der Moderne im übertragenen Sinne von der Natur getrennt und über sie gestellt hat, um sie zu beherrschen und letztlich ihre Zerstörung voranzutreiben, wie wir mit zunehmender Geschwindigkeit beobachten können.

Die Bemühungen, sich wieder mit der Natur zu verbinden, tauchen aus vielen Ecken des Planeten auf: Dieses Buch will Ausdruck eines Prozesses des permanenten Widerstands und der Emanzipation sein, der Dekolonisierung des Denkens und der Wiederbegegnung mit den kulturellen Wurzeln der Völker der Erde und auch der Bedingungen unseres eigenen Menschseins als Natur (condición humana de Naturaleza).

Von dort aus ist es möglich, sich – entsprechend der indigenen Pachamama – einen zivilisatorischen Wandel vorzustellen und ihn zu gestalten, der auf das menschliche Überleben auf dem Planeten und das gute Leben für alle ausgerichtet ist. Ein Überleben, das auf der Überwindung des  Anthropozentrismus beruhen muss, inspiriert durch biozentrische Visionen – oder auch durch Positionen frei von jedem Zentrum –, die auf einer Ethik beruhen, welche die der Natur und der Menschheit innewohnenden Werte anerkennt und der zunehmenden Kommodifizierung beider ein Ende setzt.

Soziale Gerechtigkeit und ökologische Gerechtigkeit gehen Hand in Hand, als Teil eines Prozesses, der die Nachhaltigkeit des Lebens im Rahmen existentieller Rechte ermöglicht.

… die kreativen Möglichkeiten des Lebens zu stärken, die das Pluriversum Wirklichkeit werden lassen: „eine Welt, in der viele Welten Platz haben“, wie die Zapatistas es formuliert haben. Eine Welt, in der alle Welten und alle Wesen – menschliche und nicht-menschliche – mit Respekt und Würde zusammenleben, ohne dass jemand auf Kosten anderer lebt.

Wir erinnern uns an Friedrich Schillers Aussage in seiner Ode an die Freude: „Alle Menschen werden Brüder“. Heute würden wir jedoch sagen, dass alle Lebewesen nahe Verwandte sind, und uns den Menschen wieder als einen weiteren Bewohner eines lebendigen Kosmos vorstellen. Aus diesem Grund greifen wir auch Wolfgang Goethes Beitrag auf, in dem er die Bedeutung der Natur betont: „Wir sind von ihr umgeben und umschlungen“, sagte er, „unvermögend, aus ihr herauszutreten (…) Wir leben mitten in ihr und sind ihr fremde. Sie spricht unaufhörlich mit uns und verrät uns ihr Geheimnis nicht. Wir wirken beständig auf sie und haben doch keine Gewalt über sie.“

Nächste Aufgaben: Zukunftswerkstätten zu den Zugängen der Selbstorganisation in der Orientierung der Bewegungen, vor allem auch im internationalen Bereich organisieren, mit den neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Übersetzungen.

 

Demokratie oder Krieg?

Wie fähig sind wir in den Polarisierungen, wirklich gemeinschaftliche Entscheidungen für die Zukunft zu finden?

Legislatives Theater aus der jungen brasilianisch-demokratischen Bewegung etwa 1995

 

Legislatives Theater: Es entstand in Rio de Janeiro: Gruppen und Initiativen entwickelten mit Forumtheater die Szenen ihrer verletzten Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten, das Publikum erprobt spielerisch Änderungsmöglichkeiten, wie auch in den anderen Methoden des Theater der Unterdrückten in der Anwendung der Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire.

Die Versuche werden protokolliert, diskutiert, zu Gesetzesvorschlägen verdichtet. Augusto Boal hatte die Möglichkeit, die Praxis zu entwickeln und darüber zu schreiben

 

konstruktiver Journalismus

braucht immer die Aussicht auf Lösungen: Europäische Agentur zur Auflösung und Verwertung der Rüstungssysteme

Zukunftswerkstätten bringen neue Ideen für die Zeit nach den Fronten - wie Robert Jungk

 

Demokratie und Krieg vertragen sich nicht.

Demokratie bräuchte mündige informierte BürgerInnen, Krieg braucht eine eingeschränkte Wahrheit in den Medien, sonst gibt es Widerstand. In diesen Zeit weiter von Demokratie zu reden, ist eine ängstlich geduckte Haltung der Parteien und Verantwortlichen, die das große Geschehen, an dem wir ja nur mit „Hilfslieferungen“ beteiligt sein wollen, ausblenden möchte.

Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die Abspaltungen und Ausblendungen gelingen nur bei begrenzter Bildung oder Denkbereitschaft, bei immer lauterer vergnügter Endzeitstimmung, manche beginnen gleich mit dem Kater.

 

Die Rüstungswirtschaft der NATO

hat - zuletzt auch als EU - unser Land zu einer Kriegspartei pervertiert, die intern gegen Bürger-Aufstände aufgerüstet hat, und uns nun Russland als Feind einredet, damit wir im ukrainischen Bürgerkrieg der Gebiets-Ansprüche klare Front halten: SOLIDARITÄT nennen sie es.

 

Ganz praktisch: Viel Solidarität mit geflüchteten Frauen und Kindern, aber auch in allen „Nachrichten“ die ewige Wiederholung vom bösen und ungerechten russischen Angriffskrieg, der aus „heiterem Himmel“ kam,

weder die acht Jahre tödlicher Gefechte von beiden Seiten um Donbas und Luhansk, noch die alte Krim-Frage und schon gar nicht die vielen Millionen Hektar Landkauf amerikanischer Konzerne in der Ukraine, die brave flotte Gesetzgebung zu Fracking und Gentechnik, zu Bio-Laboren und Waffenlieferungen und -Produktion, die vor Kurzem auch noch an Russland lieferte.

 

Nun pervertierte der "Gas-Krieg"

auch zu einer Schlacht gegen den Altkanzler Schröder, der mit Schwesig und der Regierung von Gas-Meck-Prom die North-Stream-Geschäfte lenken wollte, gegen amerikanische Befehle und Interessen, auf deren Befehl unsere Amerika-Brücken-ReGierung nun im großen Stil das amerikanische Fracking-Gas geordert hat.

Mitten im Dürre-Sommer wollen sie Atom verlängern, die Heizungen im Winter runter drehen und als Trostpflaster gab es früher Weihnachtsbutter?

 

Demokratie als Theater?

Die Parlamente halten sich derzeit für die wichtigsten Theater, sie verhandeln unsere Arbeit, Armut, sonstige Kleinigkeiten und Gas-Zuschüsse, die großen Gewinne der Konzerne durch Tank-Rabatte und vielleicht noch Atom-Verlängerungen, deren End- und Abbaukosten unsere Kinder und Enkel tragen dürfen.

„Die Parteien wirken an der Willensbildung des Volkes mit“ hab ich aus dem Grundgesetz in Erinnerung, aber sie meinen längst, um das Monopol zu kämpfen. Antonio Gramsci nannte das Hegemonie

 

Vor hundert Jahren trieb die deutsche Parteienlandschaft auf Faschismus zu, die Volksfront war durch den Arbeiterrat-Verrat und das Paktieren der Gewerkschaften mit den Arbeitgebern dagegen nicht möglich, aber Aufrüstung … also ging es allen gut, die Arbeit hatten.

 

Legislatives Theater war eine Hoffnung

Augusto Boal hatte uns aus Brasilien das Legislative Theater mitgebracht : Es entstand nach seinem Exil in Europa im demokratischen Aufbruch um 1995 in Rio de Janeiro: Gruppen und Initiativen entwickelten mit Forumtheater die Szenen ihrer verletzten Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten, das Publikum erprobt spielerisch Änderungsmöglichkeiten, wie auch in den anderen Methoden des Theater der Unterdrückten in der Anwendung der Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire.

 

Die Versuche werden protokolliert, diskutiert, zu Gesetzesvorschlägen verdichtet. Augusto Boal hatte die Möglichkeit, die Praxis zu entwickeln und darüber zu schreiben:

Die Parteien waren stärker

Die Medien blenden ja Vieles aus, aber was immer sie bringen, die Polarisierung der Parteien scheint ein breites Muster abzubilden, und das Konfrontieren von gegensätzlichen Polen scheint ein Grundrezept für Fernseh-Gespräche und Podien. Dabei hätte es so viele Bürgerinitiativen gegeben …, mit Forumtheater, im Netzwerk Gemeinsinn und in Zukunftswerkstätten haben wir in vielen Gruppen und Projekten die Veränderungen vorbereitet, aber die Reaktion hat wieder mal sehr viel mehr Geld, unserer Energie abgezapft. 

 

Bürger wird wieder zum Spießer?

Im Krieg werden wir alle wieder zu Spieß-Bürgern? Werden mit hetzerischen Nachrichten zum Feind eingeschworen und mit Notprogrammen auf Gas-Sparsamkeit und Energie-Sparen eingeschworen ...

 

Frühe Demokratien waren anarchistisch geweckt

Die Arbeitenden, die ihre Ausbeutung und den Reichtum der „Arbeit gebenden“ erlebten, die Soldaten, die den reich gedeckten Tisch der adeligen Offiziere erlebten, die niedergeschossenen Bürgerbewegungen 1848, die Demokratie forderten, und nicht die Privi-legien des „Ersten Standes“ der Adeligen, Bischöfe und Militärs …

 

Legislatives Theater hatte demokratische Hoffnung

Legislatives Theater entstand in Rio de Janeiro in den Jahren, in denen Augusto Boal als Stadtrat (Vereador) mit seinen Mitarbeitenden und Gruppen und Initiativen deren Szenen und Themen entwickelten: Mit Forumtheater die Szenen ihrer verletzten Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten, das Publikum erprobt spielerisch Änderungsmöglichkeiten, wie auch in den anderen Methoden des Theater der Unterdrückten in der Anwendung der Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire.

Die Versuche werden protokolliert, diskutiert, zu Gesetzesvorschlägen verdichtet. Augusto Boal hatte die Möglichkeit, die Praxis zu entwickeln und darüber zu schreiben:

 

Brasilien wählt im Herbst - Bayern nächstes Jahr

Die demokratischen Bewegungen erwachen wieder und werden hoffentlich Bolsonaro und Co ablösen ...

 

Demokratische Bildung und Beteiligung nahe an den Lebenswelten.

Möglichkeiten des Legislativen Theaters by Michael Wrentschur

 

Erinnerung an Ilse-Schimpf-Herken

Schon zum Nachruf geworden: Diese tolle Frau ist nun für immer bei allen ihren Freund*innen in Berlin, Brasilien, Chile, Mexico, und im Austausch zu 100 Jahren Paulo Freire, den wir am 19.9.21 feiern werden, mit unseren Erinnerungen.

 

Ab Februar ist das Buch unten im Handel ...

 

Und ein Video zu ihrem Leben:

Begegnung verändert Gesellschaft

Annette Nana Heidhues, Ilse Schimpf-Herken, Marianna Schmidt Quintero:
Ansätze einer von Paulo Freire inspirierten Bildungspraxis

https://www.ibidem.eu/de/begegnung-veraendert-gesellschaft.html

 

Er verknüpfte Lernprozesse mit der Analyse und Reflexion herrschender Macht- und Gewaltverhältnisse und hinterfragte den westlich-europäischen Bildungsbegriff grundlegend. Heute bietet uns sein Denken wichtige Anknüpfungspunkte, um Bildung auf der Grundlage von Respekt und einem gleichberechtigten Miteinander neu zu gestalten.

Dieser Sammelband, der aus einem langjährigen Austausch zwischen Lateinamerika und Deutschland entstanden ist, trägt Ansätze und Erfahrungen einer von Freire inspirierten Bildungspraxis zusammen.

 

Die Beitragenden sind Lehrer*innen, Hochschuldozent*innen oder Bildungsforscher*innen, Psycholog*innen, Menschenrechts- und Community-Aktivist*innen. Sie arbeiten in Schulen und Universitäten, in Stadtteilprojekten, in einem Frauengefängnis, in Kooperativen, Gesundheitszentren und Gedenkstätten.

Sie sind in kleinbäuerlichen, indigenen und Afro-Organisationen aktiv, engagieren sich in der queer-feministischen Bewegung, in Räumen migrantischer Selbstorganisation, in der psychosozialen Begleitung, der Antidiskriminierungsarbeit und in Empowerment-Prozessen verschiedener Art.

In ihren Beiträgen erzählen sie davon, wie die Beschäftigung mit Paulo Freire ihre Arbeit prägt und ihren Blick auf die Gesellschaft und das eigene Leben verändert hat. Das Buch zeigt lebendige, sich verändernde Prozesse. Es erforscht das emanzipatorische Potenzial einer Freire-inspirierten Bildung, zeigt deren kreative Anwendung und Weiterentwicklung und wirft neue Fragen auf.

Es zeichnet persönliche Lern- und Lebenswege nach und berichtet von Hoffnungen und Visionen, die aus der gelebten Praxis entstehen. Nicht zuletzt erzählt es von Vertrauen und Solidarität als Grundlage für gleichberechtigtes Lernen.

Vom Mut, eigene Ängste zu überwinden und bestehende Strukturen – in uns selbst und um uns herum – zu hinterfragen. Und von der Kraft, die entsteht, wenn wir gemeinsam mit anderen auf Veränderungen hinwirken.“ https://www.ibidem.eu/de/begegnung-veraendert-gesellschaft.html

 

Stichworte aus dem Inhaltsverzeichnis:

https://www.ibidem.eu/media/catalog/product/9/7/9783838214450_inhaltsverzeichnis.pdf

Aktionsforschung und Friedensförderung. Beiträge aus Lateinamerika zur sozialwissenschaftlichen Theoriebildung ….

Pädagogik und Widerstand, Armut, Gewalt und Schule, Pädagogik und Freiheit, Konflikt als Chance,

Auf der Suche nach neuen Horizonten des Zusammenlebens, Macht, Repräsentationen und dekoloniales Denken,

Zwischen Jahrhunderten und Kulturen. Migrationserfahrungen in Berlin, Ein Tor zur Freiheit, Wider die Zähmung der Neugier,

Wissen und Praktiken im Dialog in Mosambik und DR Kongo. Anwendung von Paulo Freires Ansätzen in Gesundheit und Recht

Lernen durch Dialog. Hoffnung als Prinzip in der friedenspädagogischen Praxis

Kritische Erinnerungspädagogik: Erzählen als Element der sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre ..

Durch Begegnungen die Kultur des Schweigens überwinden – auch an Orten der Gewalt ..

Gender, Diversität und Erinnern. Betrachtungen zu Intersektionalität in der Erinnerungsarbeit aus Kolumbien und Deutschland

Kollektives Körperwissen. Überlegungen zur Dekolonisierung universitärer Forschung ..

Ein richtiger Mann? Reflexionen über Männlichkeiten und theatrale Praxis

Lernen und Lehren ohne Angst. Sexuelle Diversität in der Schule .

Versöhnung mit der eigenen Menschlichkeit. Über Männlichkeit, Privilegien und alltäglichen Militarismus …

Buen vivir: Vom guten Leben und Zusammenleben …

Selbstbestimmung und historisches Erinnern. Buen vivir, Friedenskultur und Aneignungen von Freire in der Praxis der indigenen Gemeinden im Cauca

Pedagogia de la Tierra und solidarische Ökonomie. Gemeinschaftliche Wege für ein buen vivir in Kolumbien und Venezuela

Vom Potenzial des Verbundenseins. Verbindung mit Körper und Natur als Grundlage für eine friedliche Gesellschaft

Critical Mathematics Education: Paulo Freires Erbe im Mathematikunterricht ..

Matemática crítica als Akt befreiender Bildungsarbeit und Beispiel für mathetisches Handeln – eine konkrete Aktionsform für Inklusion

Das Wort geben. Über die Wechselbeziehung der pädagogischen Ansätze von Paulo Freire und Célestin Freinet …

In Bewegung sein. Freire als Impuls für Veränderung ..

Lebendigkeit in Räumen digitalen Lernens oder: Archivo Vivo holt das Beste aus mir heraus …

 

 

50 Jahre Pädagogik der Unterdrückten

... und immer noch ist der Begriff fremd in unserer Bildungslandschaft. Die konservativen Hochschulen hatten sich 50 Jahre dagegen gewehrt. 2021 wäre am 19.9. der 100. Geburtstag von Paulo Freire zu feiern, und in Brasilien, seinem Heimatland, ist sein Name 23 Jahre nach seinem Tod am 2.5.1997, exakt 12 Jahre vor dem Abschied von Augusto Boal,

zum Kampfbegriff geworden, als Feindbild der evangelikalen rechten Anhänger Bolsonaros: Sie begreifen nicht seine Arbeits- und denkweise, hetzen aber gegen die "marxististische Orientierung" darin.

 

Alphabetisierung als Bewusstseinsbildung

 

Nicht nur Buchstaben und Silben zu lernen, und Wörter richtig aneinander zu reihen, sondern das Leben verstehen:

Die Welt lesen lernen

 

Nicht nur die Interpretationen der Lehrenden zu hören, sondern selber lesen und deuten, ver-stehen lernen, macht eigen-ständig.

 

Angestellte und Beamte vermitteln ihre Abhängigkeiten

 

Ob sie wollen oder nicht: Der geheime Lehrplan und die Kultur des Schweigens (über den Rest, die Tabus ...)

 

Lern-Autonomie schafft reflexives Bewusstsein

Autonomia heißt das letzte Buch von Paulo Freire, der die befreiende Pädagogik und Modelle des Lernens entwickelt hatte, die von der UNESCO posthum noch einmal gewürdigt worden waren: Er stellt die Lernenden in die Mitte, die bei uns meist noch von Stoff, Qualifikationen und Konkurrenzen besetzt ist.

 

Eine Tagung zur Lern-Autonomie Berlin

und etliche Artikel zur Adaption der Freire-Methoden in den USA

 

 

Zukunftswerkstatt statt alter Schulen

ZW2020: 34. Jahrestreffen von Zukunftswerkstätten abgesagt

das nächste Jahrestreffen der Zukunftswerkstätten sollte am 30. April – 3. Mai 2020 in Bad Homburg stattfinden.


„Zukunftswerkstatt neu erfinden!? – Blick zurück nach vorn“
Nachhaltige Wirksamkeit entfalten – herausgefordert durch soziale Bewegungen wie Fridays-for-Future und inspiriert durch neue Formen der Zusammenarbeit. Zukunftswerkstatt auf dem Weg zur permanenten Werkstatt?
 
Unter diesem Motto wollen wir gemeinsam reflektieren, wo wir stehen. Wir wollen uns austauschen, wie wir die Methode Zukunftswerkstatt weiterentwickeln können, um zukünftig noch mehr Wirkung zu entfalten – im Kontext der Fridays-for-Future-Bewegung und des tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels. Spannende Impulse zu neuen Formen der Zusammenarbeit in Gruppen, Vereinen, Organisationen und Unternehmen werden das Treffen beleben und uns anregen. Dieses Thema wurde mit dem Stichwort „Reinventing Organisations“ beim ZW-Jahrestreffen 2019 vorgeschlagen.
 
Angesichts des nun bereits 34. Jahrestreffens braucht es für diese Veranstaltungsreihe – wie nach jeder gemeinsamen Wegstrecke – regelmäßiges Innehalten und den „Blick zurück nach vorn“. Wir verstehen das ZW-Jahrestreffen als „permanente Werkstatt“ und wollen deshalb die 4. Phase der Zukunftswerkstatt in den Blick nehmen.
 
Bei all dem wird genug Zeit bleiben für kollegialen Austausch über Erfahrungen der Zukunftswerkstättler*innen, Begegnung, Kennenlernen neuer Methoden und das gemeinsame Feiern oder Spaziergänge im wunderbaren Schlossgarten. Beiträge von Teilnehmenden zu AGs, Abendprogramm, Filmbeiträge u.ä. sind herzlich willkommen.
 
Wir freuen uns, wenn Ihr diese Ankündigung auch an andere interessierte Menschen weiterleitet. Das Thema ist sicher auch für Neueinsteigende und Interessierte spannend, die gelingendes Zusammenwirken mit Blick auf zukünftige Herausforderungen und Nachhaltigkeit voranbringen wollen.
 
Das Organisationsteam hat sich erneut für den Veranstaltungsort Bad Homburg entschieden. Bad Homburg liegt gut erreichbar mitten in Deutschland. Die Jugendherberge befindet sich direkt neben dem Schlosspark mit dem über der Stadt thronenden Schloss. Auch die angenehme Atmosphäre des Hauses und gut ausgestattete Tagesräume mit Erweiterungsmöglichkeit auf die große Terrasse sprachen dafür, diesen Tagungsort noch einmal zu wählen.
 
Rita Nassen, Wiebke Claussen und Ilona Schmuck bereiten das ZW-Jahrestreffen 2020 vor.

Wir werden bis Mitte November einen Tagungsflyer mit genauem Veranstaltungsprogramm, weiteren Rahmendaten und dem Anmeldeverfahren versenden. Wiebke Claussen freut sich auf Eure Anregungen und Vorschläge.
Mit herzlichen Grüßen in die bundesweite Runde und nach Österreich:  Wiebke, Rita und Ilona. Antwort-Versuche

 

https://www.xing.com/communities/groups/zwnetz-zukunftswerkstaetten-vernetzung...

Zukunftswerkstatt Bürger- oder Community-Radio

Die Münchner Ebenen ins Gespräch bringen: Was kann das Bürger- oder Community-Radio beitragen?

Einladung zur Radio LORA ZUKUNFTSWERKSTATT
als Termine sind Sa 19. oder Sa 26. Okt vielleicht aber auch Sa 23. Nov anvisiert,
ein Samstag von 10 oder 11 bis 18 oder 19 Uhr?
Ein Vorbereitungskreis hatte schon die Themenfelder skizziert (kannst du die Stichworte als Datei anhängen, Fabian?)
und wir besprachen die drei Schritte nach Robert Jungk:
  
  • ANALYSE (oder: Kritikphase, was für dich dringendst geändert werden muss, wo du Energie rein steckst)
  • UTOPIE (der Traum einer guten Stadt, eines guten Landes durch / mit Bürger / Communiy-Radio)
  • STRATEGIE (Der Weg von der Kritik in Richtung Utopie, Beteiligung, Genuss ...)
Nach einer Vorstellungsrunde mit Nennung des persönlich wichtigsten Themas
finden sich Arbeitsgruppen zu einer ersten Runde, die Auslöser und Kräfte in der Problematik zu skizzieren,
nach einem sehr kurzen Austausch der Gruppen versuchen wir eine positive Wendung:
Will die jeweilige Gruppe zusammen bleiben für die Skizze der Utopie? / Neue Gruppe?
Wie bilden wir unsere gemeinsamen Vorstellungen ab, wie vermitteln wir sie?
Zu dieser Phase kommt vielleicht ein Mittags-Imbiss?
Zum Vorstellen der Anliegen soll vor allem positiv nachgefragt und ergänzt werden.
Dann gehen wir für die Nachmittags-Runde an die Verwirklichung unseres eigenen Anliegens
Wen brauche ich dafür, (habe ich gesorgt, dass die Leute dabei sind?)
wen möchte ich als Unterstützung dabei haben?
Es wird nur verwirklicht, wo eine* oder mehrere dran bleiben ....
Im abendlichen Austausch sollen Meinungsbilder erfolgen, damit wir Klarheit für die Weiterarbeit bekommen:
Was muss in welchen Gremien oder Arbeitsgruppen abgestimmt werden, was zu Partnern wie BLM / Bezirk / Stadt etc.
Das Signet oben stammt von der Gruppe für Geflüchteten-Rechte, die im Radio www.lora924.de noch präsenter werden kann ...

33. Jahrestagung der Zukunftswerkstätten

Geld & Werte -

Gemeinsinn macht Sinn!

 

Erstmals beginnt das Treffen an einem Sonntagnachmittag und dauert dann über die beiden Brückentage (Montag/Dienstag) bis zum Tag der Arbeit (Maifeiertag am Mittwoch) an:

 

Wir treffen uns am 28. April 2019 um 14:00 Uhr in Frankfurt/Main und arbeiten anschließend bis zum 01. Mai 2019 im nahgelegenen Bad Homburg vor der Höhe weiter zusammen. Ausklang ist wieder in Frankfurt/Main auf einem der Wolkenkratzer am Mittwochnachmittag.

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Dir und auf ein hochaktuelles Thema:

 

  • Mit dem Thema „GELD und WERTE – Gemeinsinn mach Sinn“ wollen wir Fragen nachgehen, die die ökonomischen, ökologischen und sozialen Grundwerte unserer Gesellschaft prägen. Wir wollen Wege der Transformation aufzeigen und uns – im Spannungsbogen einer Zukunftswerkstatt – mit Impulsen und viel Kreativität das Thema vertiefen.

 

Dazu gibt es genügend Freiraum, eigene Themen und Methoden der Partizipation einzubringen. Ziel ist ein Bündnis fürs Handeln für eine lebenswerte Zukunft, die mehr als eine Generation umfasst.

 

Ausführliche Informationen zur vorläufigen Programmplanung und alle Informationen zur Anmeldung findest Du im Internet: http://zw2019.zwverein.de  

 

Für Rückfragen stehen wir vom Vorbereitungsteam gerne zur Verfügung.

Petra Eickhoff (Köln) und Helmut Peters (Recklinghausen) direkt zu erreichen über die E-Mail:
eickhoff@zwnetz.de oder peters@zwnetz.de
oder jahrestreffen@zwnetz.de

 

und zu finden auf http://www.xing.com/net/zwnetz

meine möglichen Verknüpfungen: Gemeinwohl-Ökonomie und Transition Town-Projekte

Eine vernetzende Zusammenarbeit mehrerer Gruppen und Vereine wie www.part-o.de und www.netzwerk-gemeinsinn.org

 

Demokratie in der Erlebnispädagogik

 

Der Kongress „erleben und lernen“ widmet sich der pädagogischen Aufgabe, Erleben und Lernen in Theorie und Praxis anschaulich, nachhaltig und teilweise auch unkonventionell miteinander zu verbinden.

 

Er findet alle zwei Jahre an der Universität Augsburg statt. Die wechselnden Leitthemen des Kongresses greifen aktuelle Themen und Fragestellungen der Erlebnispädagogik, des Outdoor-Trainings und des Erfahrungslernen auf.

 

www.erleben-lernen.de

12. Internationaler Kongress erleben & lernen | 2018:

 

Einmischen possible:
Die gesellschaftspolitische Dimension der Erlebnispädagogik

 

Gedanken zum Thema des Kongresses finden Sie unter dem Button „Schwerpunkt“. Das detaillierte Programm – wie immer eine gute Mischung aus Vorträgen, Foren, Workshops und einer Mitmach-Aktion – gibt es hier auch als PDF zum Downloaden. Der Kongress startet am 28.09.2018 um ca. 09.00 Uhr und endet am 29.09.2018 ca. 17.00 Uhr.

 

 

Das „Theater der Unterdückten“ nach Augusto Boal bringt Veränderungsprozesse in Gang. Es „macht Politik“ und setzt Lernprozesse in Gang. Die gemeinsame spielerische Suche nach ungewöhnlichen Problemlösungen spricht nicht nur die rationale Seite des Menschen an, sondern auch seine emotionale, seine lustbetonte und setzt somit Impulse zu neuen
Denk- und Handlungsweisen frei.


Leitung einer Großgruppen-Veranstaltung beim Kongress: erleben und lernen 28. – 29. September 2018

Die gesellschaftspolitische Dimension der Erlebnispädagogik

Konflikt wird bei uns meist als Konfrontation ausgetragen, dabei sind wir gerade in solchen Situationen dafür nicht bereit oder dazu fähig.

 

In der Friedensburg Schlaining wird der Konflikt erst einmal auf die Verletzung der eigenen Grundbedürfnisse zurück geführt, damit eine neue Sicht auf den Streit möglich wird.

 

Bei Anerkennung der eigenen Grundbedürfnisse sind auch die Interessen der anderen Partei anerkennbar.

 

Sommerakademie 8.-13. Juli 2018 www.friedensburg.at

demokratische Friedensarbeit gegen Gesellschafts-Hetze

An allen Ecken wird der Revier-Kampf der unduldsamen Menschen sichtbar: Wilde Radfahrer verteidigen ihre Radwege gegen flanierende Spaziergänger, Autofahrende hupen wütend die Radfahrer beiseite ...

 

der Kapitalismus, das neo-liberale Gegeneinander "Alle gegen Alle" wird zum Grundgefühl, wie es mein chinesischer Freund Xiao schon 2004 kannte: Wir sind so wie so zu viele!

 

"Brücken bauen, Frieden schaffen! Gegen die Spaltung der Gesellschaft": 28.4. bis 1. Mai 2018ZW2018-Brücke.jpg

https://zw2018.coffey.at/anmelden/

http://www.xing.com/communities/posts/kommunales-commitment-fortbildung-fuer-tiefgreifende-kommunikation-verstaendnis-und-gemeinsame-entwicklung-1012843584

  • >>TEAM: Zum Vorbereitungsteam des 32. Jahrestreffens von Zukunftswerkstätten gehören Andrea Breitfuss, Antonia Coffey, Doris Klepp, Maria Kvarda, Peter Mlczoch, Andrea Mann und Hannes Mathis.

  • >>ORT: Eindrucksvoller Veranstaltungsort ist das Hotel und Konferenzzentrum der Friedensburg Schlaining www.friedensburg.at


Die Friedensburg ist heute Kristallisationspunkt von künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Konzepten für die Entstehung eines globalen Friedensbewussteins. Die Burg wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und lag lange im Spannungsfeld rivalisierender Mächte und Herrscher, in unmittelbarer Nähe der alten Handelsroute "Bernsteinstraße". http://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinstra%C3%9Fe

Heute gehört die Burg zur Stadtgemeinde Stadtschlaining (ungarisch: Városszalónak). http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtschlaining im Bezirk Oberwart im Südburgenland (Österreich, vor 1919 Deutsch-Westungarn) am westlichen Abfall des Günser Gebirges. http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnser_Gebirge

Die öffentliche Verkehrssituation ist nach Stillegung der Schienenstrecke zur Bezirkshauptstadt Oberwart nicht gut, aber durch den Bus-Shuttle aus Wien wird die Ab- und Anreise angenehm. http://nahverkehr.wien/forum/index.php?topic=11439.0

  • >>THEMA:

"Brücken bauen, Frieden schaffen! Gegen die Spaltung der Gesellschaft" - Wieder einmal wird das Thema aktuelle Bezüge zwischen Gesellschaft und Partizipationsmethoden herstellen. Passend dazu lädt auch die unlängst erschienene Zeitschriften-Ausgabe Nr. 3|2017 von "pro zukunft - Der Navigator durch die aktuellen Zukunftspublikationen" mit einem Editorial von Alfred Auer (Robert-Jungk-Bibliothek Salzburg) zum Thema ein: "Für eine offene Gesellschaft". http://www.prozukunft.org
Keine Frage, dieser Termin steht schon jetzt fest in meinem Kalender. Ich freue mich auf ein neues 32. Jahrestreffen und danke allen für das lebendige Weitertragen des Netzwerkes von Zukunftswerkstätten, dessen Grundstein einst Norbert Müllert, Angelika Solle und ich in Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) 1987 legten. http://www.zwnetz.de/pages/einblick.html

 

 

trialog - jugendarbeit in bayern - kosova - slowenien

schön, was aus dem Projekt geworden ist ...

mit 3 Tagen Zukunftswerkstatt erst angesetzt, dann nach Intensiver Vorbereitungs-Phase als gemeinsamer Verarbeitungstag: Wie aus den jeweiligen Hintergründen und Wurzeln eine Partnerschaft in internationalen Begegnungen wachsen kann ...

 

die Vorbereitung dazu auch auf den neuen Seiten

www.zukunftslabor.jimdo.com

 

die Ergebnisse und Nacharbeit wächst auf

www.TRIALOG2016.jimdo.com

Zukunftswerkstatt-Moderierende: 30. Jahrestreffen

Jahrestreffen 5.-8.Mai 2016 im IBA-Studierhaus Großräschen in der Lausitz

 

radkarte-lausitz
radkarte-lausitz

Der alte Braunkohle-Tagebau, der auch ein Stück von Großräschen weggefressen hatte, läuft allmählich voll: Es entsteht eine Seen-Landschaft, über die der Wind fegt, wie mit einer Meeresbrise, aber ohne Salz.
Die internationale Bau-Ausstellung hat schon ihre Spuren hinterlassen, die Zukunft des Tourismus ist vorbereitet, aber es braucht noch ein paar Elemente, die das gute Leben in der Landschaft so reich machen, dass junge Leute Arbeit und Auskommen haben.

Eine gute Ausgangslage für das 30. Jahrestreffen der Moderierenden von Zukunftswerkstätten:

 

Solche Herausforderungen sind das Futter für eine schöne Beteiligung, die dort gemeinsame Zukunft entwirft.

 

Ausleger-Weinbau
Ausleger-Weinbau


Es gibt schon viele Ansätze dort, und auch das Gefühl einer "demokratischen Landschaft", in der die Arbeitenden ihre Belange selbst organisierten, und gut ins Gespräch kommen, wie bei Erzählsalons, die es in verschiedenen Orten schon gibt,

F60-Abladeseite
F60-Abladeseite


aber es sind noch viele Möglichkeiten, die in der Weite der historischen Landschaft liegen: Sorbische Ortschaften und Brauchtumspflege, die nahe polnische Grenze mit den Lausitz-Teilen Richtung Niederschlesien, Fragen der Rückwanderung und der Integration von Geflüchteten. ...

Das Lausitzer Seenland (Brandenburg) http://www.lausitzerseenland.de

zwischen Berlin (130km) und Prag (230 km), Cottbus (30 km) und Dresden (60 km) wollen wir zusammentreffen - im IBA-Studierhaus http://www.iba-studierhaus.de Großräschen (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fr%C3%A4schen . demnächst weiterlesen in der xing-gruppe

Community-Projekt in Kosova im Juli 2016

Pamuzinda aus unserer afrikanischen Partnerstadt Harare in Simbabwe  -

sind ab Mai wieder da und schenken uns wieder drei Monate

 >>musambo wepasi<<       alte Musik – Musik für die Erde

 

Das ist:  Wundervolle authentische Musik mit vielfältigen Instrumenten wie Mbira (Daumenklavier), Marimba (Holz-Xylophon), Shakers und Congas, verschiedene Stilrichtungen ethnischer Gruppen.

 

Ihr volles Programm, die Tänze, das ganze musikalische Theater zwischen Zusammenleben und Sehnsüchten, Liebe und Jagd, die lebendige Kultur Simbabwes – das gibt es nur bei den großen Konzerten, bisher selten in München.

pamuzinda.net   gerne für Konzerte buchen, auch für private Feiern.

youventus international youventus international – Partnerschaftsprojekt mit Pamuzinda - im zbb e.V.

Gewaltfreiheit in der Kunst zu Pflegen: Die Freundlichkeit der Menschen pflegen

Gewaltfreiheit, die Bewegung seit Ghandi, die sich durch alle Bürgerrechts-Kämpfe zog, mit allen Bruchlinien des Mordes an Ghandi bis Martin Luther King: Wer die Macht der alten Herrschaft angreift, begibt sich in Gefahr. Trotzdem nicht die Fehler der alten Systeme zu übernehmen und in den neuen Strukturen für Gewaltfreiheit zu sorgen, stabilisiert unsere Menschlichkeit.

 

Neoliberale Machenschaften wollen uns grade das Straßensystem und die Daten des Verkehrs an einen Geschäftemacher-Konzern enteignen, der Airbus-Konzern schafft es mit der Lufthansa, einen angeblich irren Co-Pilozu lancieren, um von Arbeitsbedingungen und vergifteter Luft im Cockpit abzulenken ... und die EU plant Projekte, gegen die Putin-Freundlichkeit bei Menschen in Deutschland anzugehen, die nicht kriegslüstern sind: Russisch verstehende Menschen werden in Kriegszeiten zur Gefahr?

 

Die gemeinschaftliche Arbeit in pflegenen Einrichtungen braucht die Kunst des Gemeinsamen, eine Lust, mit den zu Pflegenen und deren Stärken, Interessen und Träumen zu leben, und dies gemeinschaftlich so zu feiern, dass es nach draußen strahlt ...

 

ANARCHY

a is for alice
n is for new
a is for another or also
r is for reefers rebirth and repose
c is for cock or cunt
h is for harvest
y is for you

Das Living Theatre ist nur eine kräftige Erinnerung, die aus der Zeit der gepflegten Utopien auf dieser tollen Seite gesammelt ist, auf www.sterneck.net/utopia ist mehr zu finden ...

Die Bilder sind voneiner Seance der P.R.Group aus Budapest, derzeit als Artist in Residence im Lothringer13FLORIDA in München.

Sie erforschen mit dem Publikum die Geschichte gemeinschaftlicher Projekte und ihr ihr Ende: Was bleibt?
Ein letzer Wille?
Ein Memorial?

 

Auf jeden Fall ein gemeinsames Rezept für einen Zaubertrank für gute Gruppen und Projekte mündet.

Dieses gemeinschaftlich forschende Lernen (LernAutonomie bei Paulo Freire, für TheoretikerInnen)

http://eineweltnetz.org/lern-autonomie-schafft-reflexives-bewusstsein-von-paulo-freire-bis-zur-anwendung-zu-diversity-in-supervision-und-weiterbildung/

 

Dank an eine wunderbare Erinnerung: Ien van Nieuwenhuijzen, die 1997 von der Forumtheater-Arbeit mit der 3. Generation der Shoah-Familien beim Internationalen Festival des Theater der Unterdrückten in Toronto berichtete, und ein Büchlein Forumtheater in Theorie en Praktijk vorstellte.

Gemeinsam Leben: Allmende, Common und Community

Wir alle stammen aus Begegnungen und Gemeinschaften, haben dort essen und spielen, streiten, Vertrauen und Zorn gelernt. Unsere Familien gaben uns die Kraft zum Überleben, aber auch die Ängste vor den Fremden mit.

 

In vielen unbewussten Botschaften gaben uns die Eltern und Verwandten auch die Befürchtungen und Hoffnungen mit, die Ängste und ihre unreflektierten aufgenommenen Botschaften ihrer Erziehenden.

 

Die alten Kulturen hatten ihre Erfahrungen und Bräuche, ihre Ordnungen und Traditionen, die Gemeinschaft schufen, doch deformierten viele Bemerkungen und Wertungen auch die Beziehungen und Familienverhältnisse.

 

Verschwiegene Geheimnisse belasten jede Herkunft, und seien es auch nur heute fast belanglos erscheinende Totgeburten, die füher als böser Omen über der Verwandtschaft lagen, gleich neben den anderen Tabus ...

 

Für neue Gemeinschaften bereit werden

Die Reflexion der eigenen Herkunft ist das Mindeste, um sich auf neue Gruppen einzulassen,

die Differenzierung der Erwartungen ist ein weiterer notwendiger Schritt: Es geht nicht um ein "wiederfinden", sondern um neue Beziehungsformen.

 

 

 

 

Buchenwurzeln
Buchenwurzeln

Foren zum Austausch zwischen verbundenen Gruppen

Die verschiedenen Gruppen und Interessierten, die in der Transition-München zusammen arbeiten, kommen aus allen Themen des zukünftigen Lebens: Foodsharing, urban gardening, brauchbar, fairhandel, internationale Proteste, ökologischen Initiativen und öffentlicher Bildung.

Fr 10.4.15 ab 11 h zur bunten Sammlung von Transition-initiativen im KreativQuartier Dachauerstrasse München?

Was sich da neben Pathos Transport und Halle 6, neben imal und der Kantina Libre entwickelt:
Wie Zukunftsfähig zeigt sich München,
oder ist es wieder nur ein kleiner Kulturspielplatz, der den Geschäftstüchtigen weichen muss?
Und: Würde nicht Radio LORA MÜNCHEN in das Gelände gehören?
Noch ist nicht die ganze Kaserne im Untergrund freigelegt,
wird um die Baufälligkeit und Nutzung der einzelnen Häuser gerungen,
ist ein Mietwucherer mit Wanderarbeitern und Obdachlosen auf städtische Kosten am Bereichern?

Gegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war: Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 - im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 Uhr am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch

Diskussions-Runde am Marienplatz

Mit den Methoden des Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, vor allem dem Forum-Theater, kam ich im Lauf der Jahre durch viele "Szenen", die von ihrem Thema her die Welt gerechter gestalten wollen. Weil die genauere Ansicht darüber je nach Ansicht, Herkunft und politischer Vorstellung sehr verschieden klingen kann, können wir uns bei Foren respektvoll von den jeweiligen Aktionen und Plänen berichten.

 

Diese Art der Berichte und Treffen, in Südamerika von Chico Whitaker (s.u.) Wikipediavon regionalen Treffen bis zu internationalen Welt-Sozialforen aufgebaut, folgen immer einem gemeinsamen Muster, das auch in kleinen regionalen Treffen eine Basis für breitere Zusammenarbeit von Initiativen bieten kann. 

 

Die Ebene über den Gemeinschaften, Gruppen und Initiativen in einer Stadt und Region wird noch wenig wahrgenommen:

So, wie die Selbsthilfegruppen das Selbsthilfezentrum als Begleitung und den Trägerverein FÖSS e.V. Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation als Dachorganisation haben, gibt es auch in anderen Bereichen die Organisation zu Foren:

 

Das Nord-Süd-Forum München e.V. vereinigt über 60 Gruppen und Vereine, die im Münchner Umfeld für  gleichberechtigte Partnerschaften und den Ausgleich der langjährig blockierten und einseitig beschränkten Handelsbedingungen durch fairen Handel eintreten.

Das Weltsozialforum https://de.wikipedia.org/wiki/Weltsozialforum sammelt die Bewegungen aller Länder, die an gerechteren Strukturen arbeiten: Frauengruppen, Indigene, ökologisch und sozial orientierte Bürgerinitiativen …Sozialforum München www.m-sf.de

 

 

 

m-sf.de/dokumente/weltsozialforum-2001-charta.pdf

„14. Das Weltsozialforum ist ein Prozess, der seine Teilnehmerorganisationen und -bewegungen anregt, ihre Tätigkeiten in die Zusammenhänge von lokalen bis nationalen Ebenen hinein zustellen, und aktive Teilnahme im internationalen Kontext zu suchen, als Anliegen einer planetarischen Staatsbürgerschaft, und in die globale Agenda ihre Veränderung hervorbringenden Praktiken, mit denen sie experimentieren, eine neue Welt in Solidarität aufzubauen, einzubringen.“

 

In ihrer Deklaration des Treffens 2009 wird die Ansicht vertreten, dass die globale Krise nicht mehr mit den Mitteln des Kapitalismus zu bewältigen sei. Die bisher getroffenen Maßnahmen würden allein eine Sozialisierung der Verluste zur Folge haben. Sie sprechen sich dagegen für eine entschädigungslose Nationalisierung des Bankensektors und Arbeitszeitreduzierungen ohne Lohnkürzungen aus. Öffentliche, kooperative, kommunale und kollektive Eigentumsformen seien zu fördern.[2] wikipedia.org/wiki/Weltsozialforum

 

Chico Whitaker

noch ein paar Twitter-Nachrichten der letzten Zeit ...

Die Toscana, im Bild oben das damalige Refugium von Gustl Angstmann, ist eine neue gemischte Gesellschaft geworden: Nördliche Zuwanderung suchte die Sonne

Die Eile ist das Gegenteil von Genuß und Qualität

In den modern erscheinenden Strukturen von Konkurrenz und Wettbewerb gehen die alten tragenden Fundamente von Familie, Gemeinde und Nachbarschaft immer mehr verloren: Sie brauchen Pflege und Ruhe, gemeinsame Zeit des Geniessens.

Genosse im https://foodhub-muenchen.de Mastodon

Mastodon

statt twitter gibt es hier Nachrichten von mir und meiner Arbeit, von Bewegungen, FreundEn und Initiativen, auf Facebook werf ich nur gelegentlich noch infos zu den blogs ab:

 

<a href="https://troet.cafe/@fairmuenchen" target="_blank"> https://troet.cafe/@fairmuenchen </a> </b> für @fairmuenchen und / oder @baiern
<br>
<a rel="me" href="https://bildung.social/@baiern">Mastodon zur raete-muenchen.de</a>

<b> <a href="https://misskey.de/@fairmuenchen" target="_blank">

https://misskey.de/@fairmuenchen  </a> </b>

<a rel="me" href="https://lsbt.me/@queeruferlos">Mastodon zu Queeruferlos.de auf  https://lsbt.me</a>

<a rel="me" href="https://muenchen.social/@selbstorganisation">Mastodon</a>

<a rel="me" href="https://sciences.social/@fritzLetsch">Mastodon https://sciences.social international </a>

 

<a rel="me" href="https://foodhub-muenchen.social/@lora924">Mastodon für Foodhub-GenossInnen</a>